München, den 12. November 2010. Mit insgesamt 130 Ausstellern aus sieben Ländern und 5.500 Besuchern
aus 30 Ländern endet heute in München die hybridica 2010. 2.100 Besucher hatten sich direkt für die hybridica
registriert, 3.400 kamen von der parallel stattfindenden electronica. Damit konnte
die internationale Fachmesse zur Entwicklung und Herstellung hybrider Bauteile
ihre Position in der Branche festigen. Das breite Ausstellungsspektrum und
umfangreiche Rahmenprogramm zeigte nicht nur neue Perspektiven für innovative
Materialverbindungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf, sondern
beleuchtete darüber hinaus Themen und Trends der Märkte. Überzeugt waren die
Besucher auch von den qualitativ hochwertigen Vorträgen auf dem hybridica
Forum, das stets gut besucht war. Dies zeigte das Ergebnis der Besucherumfrage.
Der Thementag zum
hybriden Leichtbau zählte zu einem der Highlights der Veranstaltung. Das Interesse von
Ausstellern und Besuchern bestätigt, dass die Fachmesse für die Zuliefer- und
Verarbeiterindustrie den Nerv der noch jungen Hybridtechnologie-Branche trifft.
Norbert
Bargmann, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München
GmbH, zeigt sich zum Messeende sehr zufrieden: „Die hybridica hat mit
zahlreichen Ausstellern, gerade aus dem süddeutschem Raum, ihren Platz in der
Messelandschaft gefunden. Die durchweg positive Resonanz bei Besuchern und
Ausstellern zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und macht uns Mut,
die Messe mit neuen Themen und Partnern auszubauen.“
Gute Noten von den Besuchern Die Messe konnte 2010 ein
leichtes Plus bei den Besucherzahlen verzeichnen: insgesamt waren 5.500
Besucher aus 30 Ländern vor Ort. Zu den Top-Besucherländer zählten neben
Deutschland unter anderem Frankreich, Italien, Österreich und die Schweiz. Aber
auch Osteuropa war mit Polen, Tschechien und Slowenien stark vertreten.
Die
positiven Bewertungen der Besucherbefragung 2010 unterstreichen die Qualität der Veranstaltung: 86
Prozent der Besucher bewerteten die Veranstaltung insgesamt positiv, auch das
Rahmenprogramm wurde mit 79 Prozent gut bewertet. 85 Prozent der Besucher hoben
vor allem die Präsenz der Marktführer hervor.
Zukunftsthema: Integrierte Fertigung Einer der Schwerpunkte der hybridica
lag 2010 auf der nachhaltigen und integrierten Fertigung. Diese garantiert
nicht nur eine erhöhte Wertschöpfung, sondern ist dabei auch kosteneffizient,
material- und energiesparend. Abgebildet wurde dieses zukunftsträchtige Thema
unter anderem in der „Gläsernen Fertigung“. Auch im stets gut besuchten
hybridica Forum mit insgesamt 28 Vorträgen beleuchteten die Referenten die
Trends in Entwicklung und Fertigung. So wurde beispielsweise die integrierte
Fertigung von
Hybridbauteilen unter ökonomischen
und ökologischen Gesichtspunkten betrachtet und die energieeffiziente
Herstellung von Hybridbauteilen vorgestellt.
Hybride Leichtbaulösungen Der Thementag
„Multimaterialsysteme und hybride Leichtbaulösungen“ am ersten Messetag war das
Highlight der diesjährigen Veranstaltung. Professor Dr. Klaus Drechsler, Leiter
des SGL Group-Stiftungslehrstuhls für Carbon Composites
an der Technischen
Universität München, erklärte in seiner Einführung, welches Potenzial in Multimateriallösungen
und Hybridkonzepten besonders im Hinblick auf Leichtbaulösungen stecke: „Faserverbundwerkstoffe
gewinnen zunehmend an Bedeutung, weil sich durch die Kombination verschiedener
Werkstoffe wie in einem Baukasten neue Funktionen integrieren lassen und gleichzeitig
viel Gewicht eingespart wird. Sowohl im Bereich der Elektromobilität als auch in
der Luftfahrt wird derzeit mit Strukturwerkstoffen experimentiert, um in
Zukunft von den Synergien, die sich aus der Mischung von Faserverbundstoffen
und Metallen ergeben, profitieren zu können.“
Starker Verbund Darüber hinaus zeigte sich
die hybridica 2010 als starke Netzwerkplattform für Industrie und Forschung. Unternehmens-Cluster
und Netzwerke wie INNONET Kunststoff und das ofraCar Automobilnetzwerk e.V. nutzten
den Messeauftritt um auch mit innovationsstarken Partnern ins Gespräch zu
kommen. Ein positives Fazit hierzu zieht Gustav Naujoks, Vorstandsmitglied des
ofraCar - Automobilnetzwerk e.V., zum Messeende: „Die Unternehmen hier am Gemeinschaftsstand
sind sehr zufrieden mit dem Messeverlauf. Die Beteiligung gibt den Unternehmen
nicht nur die Möglichkeit am Stand, sondern auch auf dem hybridica Forum ihre
Technologien dem Fachpublikum vorzustellen. Bereits jetzt haben sich
Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit neuen Partnern ergeben. Hinzu kommt,
dass der gemeinsame Auftritt als Netzwerk die Präsenz unserer Aussteller
insgesamt stärkt.“
Die nächste hybridica wird vom 13. bis 16. November 2012, parallel zu
Weltleitmesse electronica, auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfinden.
Hier finden Sie eine Sammlung von
Ausstellerstimmen zur hybridica 2010 .
Bildmaterial zur hybridica 2010 steht auf der
Bilderdatenbank zu Verfügung.
Ansprechpartner für die Presse: Kathrin Hagel
Public Relations New Technologies
Messe München GmbH
Tel.: +49 (0) 89 / 949-20651
E-Mail:
kathrin.hagel@messe-muenchen.de Sven Linge
team tosse GmbH
Tel.: +49 (0)89 /459 1158-30
E-Mail:
hybridica@teamtosse.de