München, den 19. August 2010. Die hybridica, die vom 9. bis 12. November 2010 zum zweiten Mal parallel
zur electronica in München stattfindet, greift in diesem Jahr dediziert die MID-Technologie
auf. Räumliche elektronische Schaltungsträger, so genannte Molded Interconnect
Devices (MID), sind beliebig geformte Spritzgussteile mit integrierter
Leiterbildstruktur. Verwendung finden diese vor allem in der
Automobilindustrie, Telekommunikation, Medizintechnik und
Industrieautomatisierung. In der Elektronikindustrie eröffnen sie neue
Anwendungs- und technische Rationalisierungspotenziale. Auf dem
Gemeinschaftsstand des 3-D MID e.V.
– Räumliche Elektronische Baugruppen in Halle C1 geben über ein Dutzend
Unternehmen einen Einblick in die MID-Technologie und stellen ihre Produkte und
Innovationen vor. „Die Fortschritte
im Bereich der Strukturierung, Metallisierung sowie der Aufbau- und
Verbindungstechnik, aber
vor allem der thermoplastischen Werkstoffe, eröffnen
neue Dimensionen von Schaltungsträgern für die verschiedensten Branchen.
Zahlreiche neue Serienapplikationen unterstreichen diese Entwicklung. Die hybridica als Fachmesse für
hybride Bauteile ist für uns daher genau das richtige Forum, um die MID-Technik
dem Fachpublikum vorzustellen“, erklärt Christian Goth vom 3-D MID e.V. –
Räumliche Elektronische Baugruppen.
Individuell
gefertigte hybride Bauteile, wie die räumlichen elektronischen Baugruppen, werden
mit der richtigen Anlagentechnik bereits in großen Stückzahlen produziert. Dank
ihrer Gestaltungsfreiheit, Umweltverträglichkeit sowie dem umfangreichen
fertigungstechnischen Rationalisierungspotenzial bietet die MID-Technik viele
Möglichkeiten zur Realisierung innovativer Produkte und effizienter
Produktionsprozesse. Charakteristisch für diese auf der hybridica 2010
vorgestellte Hybridtechnologie ist die Integration von Mechanik und Elektronik
auf einem Bauteil. Entsprechend dem jeweiligen Anwendungsfall können weitere
Funktionen, beispielsweise optische oder fluidische, im Spritzgussprozess oder
durch die anschließende Strukturierung/Metallisierung integriert werden. Die
Gestaltungsfreiheit ermöglicht unter anderem die Integration von Tast- oder Antennenstrukturen.
Durch ein entsprechendes Design lassen sich darüber hinaus
Befestigungselemente, Versteifungen und Kühlrippen direkt in das Gehäuse integrieren.
Auf dem Gemeinschaftsstand
des 3-D MID e.V. Netzwerkes präsentieren zahlreiche Unternehmen MID-Techniken
als Serienapplikationen für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Darunter die Firmen 2E mechatronic, Evonik
Degussa, Häcker Automation, Harting, Laser Micronics, LEONI Bordnetz-Systeme, Lüberg,
MID Solutions, PKT und Wiesauplast. Am Messeauftritt beteiligt sind außerdem
der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS),
das Heinz-Nixdorf Institut, das Institut für Mikroaufbautechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft e.V.
(HSG-IMAT) sowie der 3-D MID e.V. – Räumliche Elektronische Baugruppen selbst. Mit der Präsentation der
MID-Technologie bietet die hybridica als Zuliefer- und Verarbeitermesse für
hybride Bauteile einen zusätzlichen Anziehungsmagnet für das Fachpublikum der
electronica.
Pressekontakt: Kathrin Hagel
Pressereferat hybridica
Messe München GmbH
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kathrin.hagel@messe-muenchen.de Sven Linge
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